Besuch auf der abf 2020 in Hannover

Relativ kurzfristig haben wir uns dazu entschlossen am Wochenende einen Besuch auf der abf, der Messe für aktive Freizeit, in Hannover zu unternehmen.

Verglichen mit dem Caravan Salon in Düsseldorf oder der CMT in Stuttgart handelt es sich bei der abf um eine relativ kleine Messe. Trotzdem war es bei unserem Besuch recht voll, was dafür spricht, dass das Thema „Caravan & Reisen“ derzeit für sehr viele interessant zu sein scheint.

Da wir im Moment ja auf die Auslieferung unseres eigenen Wohnmobils warten, hat der Besuch von Messen mittlerweile für uns einen anderen Charakter. Ging es früher darum Anregungen für die Auswahl des „richtigen“ Modells zu bekommen, liegt unser Fokus mittlerweile eher darauf nützliches Zubehör zu finden. So haben wir uns auf der abf unter anderem kompakte E-Bikes angeschaut, die sich für die Mitnahme im Wohnmobil besonders eignen.

Bei unserem Rundgang durch die Messehallen sind wir dann mal wieder bei Carthago „hängen geblieben“. Zu unserer großen Freude war dort nämlich ein Fahrzeug ausgestellt, das dem von uns bestellten Modell sehr ähnelte. Es handelte sich um einen chic c-line I 4.9 LE auf Basis des neuen Mercedes-Sprinter (allerdings in der Langversion, die noch ca. 40 cm länger ist als unser Wohnmobil). Diese Modelle sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt fast ausschließlich auf Messen zu besichtigen. Selbst bei unserem Besuch bei Carthago-City in Aulendorf im letzten Herbst war noch kein Fahrzeug dieser Art verfügbar.

Insofern war es für uns eine Premiere, da wir zum ersten Mal in einem Carthago auf Mercedes-Basis saßen. Bisher kannten wir aus eigener Anschauung nur die Carthago-Modelle auf Fiat-Basis und den Mercedes-Triebkopf von unseren Fahrten mit den Hymer-Modellen ML-T 580 und MC-T 580. Besonders neugierig waren wir darauf, wie Carthago das Sicht-Konzept bei den Mercedes-Fahrzeugen umgesetzt hatte. Bei unserer Test-Fahrt mit dem C-Tourer I 144 QB im letzten Herbst hatte uns ja besonders gut gefallen, dass man durch das nach vorne geneigte Cockpit eine hervorragende Sicht auf die Fahrbahn hat. Aus unterschiedlichen Berichten wussten wir, dass dies bei den Mercedes-Modellen auch so sein sollte, wenn auch bauartbedingt nicht ganz so weitgehend wie bei den Fiat-Modellen.

Beim ausgiebigen Probe-Sitzen konnten wir uns nun einen eigenen Eindruck verschaffen. Tatsächlich ist die Sicht auf die Fahrbahn bei den Mercedes-Modellen nicht ganz so gut wie bei den Fiat-Modellen von Carthago, aber nach unserer Einschätzung immer noch deutlich besser als bei anderen Herstellern. Die neue Sprinter-Basis überzeugt aus unserer Sicht trotzdem – aufgrund anderer Vorteile, wie zum Beispiel dem sehr guten 9-Gang-Automatikgetriebe und dem Multimedia-System MBUX.

Der ausgestellte chic c-line gefiel uns aber noch aus anderen Gründen, da auch das Interieur in weiten Teilen der von uns bestellten Variante glich. So hatte das Fahrzeug, wie auch unser Wohnmobil, kein Hubbett über dem Fahrerhaus, sondern stattdessen zusätzliche Hängeschränke und zwei großzügige Dachfenster (Sky Dream Comfort). Außerdem war das von uns favorisierte Möbel-Dekor (Stilwelt linea moderna) verbaut, sodass sich bei uns sofort die von uns so geschätzte Carthago-Wohlfühl-Atmosphäre einstellte.

Am Ende verließen wir die abf in Hannover mit dem guten Gefühl, dass uns das von uns bestellte Wohnmobil noch immer sehr gut gefällt. Die Wartezeit bis zur Auslieferung (geplant im Mai) ist also nach wie vor durch große Vorfreude geprägt.  

One thought on “Besuch auf der abf 2020 in Hannover

  1. Holger

    Ich warte auch auf meinen I148LE. War ursprünglich für April geplant und nun wird es auch Mai 2020

    Wenn die Wartezeit nur schon rum wäre

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